Sanibel Island, Florida
Stand: 26.12.2009
Best of Sanibel: Ding Darling National Wildlife Refuge
Durch den Park führt eine 6,4 km lange, sehr breite Straße. Für die 5 US $ pro Wagen kann man den ganzen Tag so oft durchfahren wie man will.
Es lohnt sich. Morgens beobachtet man Reiher beim Fischen, Mittags ist weniger los, aber Abends kommen die Waschbären heraus, sammeln sich die Vögel an ihren Schlafplätzen, pflegen das Gefieder.
Raccoon, oder Waschbär in einer Goldfruchtpalme
Washington DC
Everglades
Morgens um 7 Uhr im November ist die Welt im Ding Darling noch in Ordnung. In einer Bucht mit etwas freiem Wasser zwischen den Stelzbeinen der Mangroven jagen die
Schmuckreiher
Snowy Egret
Egretta thula
nach kleinen Fischen, in einer anderen sind es die Ibise.
Oft sind es 20 oder 30 Vögel. An die Autos sind sie gewöhnt.
"Verdammt, ist das Wasser heute kalt!"
"Mit der Nummer trete ich bald auf..."
Wer hat je einen Vogel im Flug gesehen der den Kopf im Wasser hatte?
Schmuckreiher - Snowy Egret - Egretta thula
Blaureiher - Little Blue Heron - Egretta caerulea
Der größte Reiher: Great Blue Heron - Kanadareiher - Ardea herodias
Vorsicht: Raubtier
Es gibt viele Birdies hier. Sie sind retiered und haben ein Equipment, das der Mund offen bleibt. Das ist da ein 1200 mm Canonobjektiv mit Extender.
Und sie tun gut daran, sich mit einem ganz feinen Netz zu schützen. Auf Sanibel Island gibt es nämlich eine schwarze Pest - und die fliegt! Die Fliegen sind so klein, dass sie erst zu sehen sind, wenn es weh tut - "noseeums" nennt man sie in Anspielung auf ihre Größes. Man hat lange etwas von den Bissen.
Die flachen, tideabhängigen Brackwasser mit den Kinderstuben der Fische zwischen den ausgedehnten Mangrovenwäldern - es ist die größte zusammen hängende Mangrovenfläche in den USA - ist ideal für die großen Vögel.
Amerikanische Waldstörche - Wood Stork - Mycteria americana
Das flache Gewässer ist mit dem Golf von Mexiko verbunden. Die Fische fühlen sich so wohl, dass sie aus dem Wasser springen...
Auch die urzeitlichen Panzerkrebse fühlen sich wohl - in der Welt des Fressens und des Gefressens werden
Man hüpft so durch Leben
Sanibel Island, Florida
Ach ja, da ist ja noch die Insel. Schön zugebaut, schöne Bäume und subtropische Planzen, aber wenigstens keine Hochhäuser. Sauteuer. Gut, jetzt in der Nebensaison geht es ja noch, wenn man über Internet bucht. Lächerliche 666 U.S. $ für 4 Nächte im Einzelzimmer. Gleicher Preis wie ein Doppelzimmer. Dafür ersparen die sich dann das Frühstück...
Wer hier Urlaub macht und das alles noch schön findet, war noch nicht weiter unten im Süden, so knappe 2500 km weiter, in Costa Rica z. B.
Über die Brücke fallen früh am Morgen in kleinen billigen Autos die Hispanics ein. Für sie ist kein Platz zum Schlafen auf der Insel. Gärtner, Zimmermädchen, Küchenpersonal, Leute für Service aller Art. Ohne sie bleibt das Leben stehen...
Was kann man noch machen auf Sanibel Island? Schnorcheln geht nicht. Das Wasser des Golf von Mexico ist zwar warm aber trübe an der Küste. Bleibt noch nach Vögel Ausschau in den vielen Marina zu halten. Und da waren sie: Kormorane, Pelikane, Anhingas...
Gib Pfötchen...
Junge Amerikanische Pelikane (American White Pelican - Pelicanus erythrorhynchos) haben das weiße Gefieder noch nicht ausgebildet.
Der Waldstorch wartete auf die Hausbewohner und begrüßte sie mit lautem Klappern - was natürlich auch belohnt wurde.
Der historische Leutturm an der Südspitze der Insel.
Schildkröte
Floridas Nationalbaum, die Cabbage Palm oder Sabal Palmetto
By, by Sanibel!

"noseeums"
Kormoran Phalacrocorax auritus Ohrenschrabe