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Potsdamfoto: Die Stadt in Arbeit 29.08.2010
Neuer Garten, Cecilienhof
Potsdam-Telegrafenberg
Die Kuppel der Nikolaikirche - der Rest ist noch eingerüstet. Foto: April 2010.
Das heutige Filmmuseum mit der Anschrift Breite Straße 1A ist das ältesteerhaltene Gebäude der Stadt.
Es wurde 1685 als Orangerie für das Stadtschloss errichtet. Knobelsdorff gab im 18 Jh. dem Gebäude das heutige aussehen. Es wurde danach als Reitpferdestall für die preußischen Könige genutzt.
Das Barokgebäude wurde 1945 total zerstört und erst 1959 wieder aufgebaut.
1981 zog hier das "Filmmuseum der DDR" ein. 1990 fiel dann der Anhang "der DDR" weg.
Gezeigt werden hier in einer ständigen Ausstellung das älteste Filmstudio der Welt und die Schätze der UFA und der DEFA.
Das Filmmuseum im früheren Marstall
Welchem Architekt würde es heute noch einfallen ein Kellerfenster so wirkungsvoll zu gestallten?
So schön hat man früher Pferdeställe gebaut. Und heute? Bekommen selbst Villen ein Flachdach!
Naturkundemuseum, Breite Strasse 13
Naturkundemuseum in der Breite Straße 13
Pumpwerk
Eingang auf der Ostseite
Details an Häusern in der Managerstraße
Dach des Militärwaisenhauses
In Arbeit: 25.07.2010
An dieser Stelle stand die von den reichlich ungebildeten DDR-Oberen (Walter Ulbricht, der Arbeiter und Bauer!) am 28. Juni 1968 abgerissene barocke Garnisionskirche, gebaut von 1730 bis 1735.
Sie soll bis 2017 wieder aufgebaut werden.
In dem derzeit potthässlichen Bau ist das Landesrechenzenturm Brandenburgs untergebracht.
Potsdam, Breite Straße 1A
Hässlicher geht es nicht. Der Hauptbahnhof. Hätte beinahe wie in Dresden das Weltkulturerbe gekostet.
Der alte Glanz der UFA wird hier aufbewahrt
Hei! Das war doch was! Der real existierende Sozialismus: Tobt euch aus Jungs! Denkt nicht ans Reisen.
Das Große Waisenhaus in der Breite Strasse von 1722
Obelisk in der Breite Str./Lindenstraße
Kiezstraße
Der Obelisk ist 1980 restauriert und hier aufgestellt worden. Ursprünglich flankierten zwei gleiche Obelisken das Neustädter Tor, 1945 fast volständig zerstört.
Die Originale wurden 1753 nach einem Entwurf von Knobelsdorff erbaut. Sie sind/waren mit hyroglyphenartigen Zeichen versehen (Hyroglyphen waren damals ja noch nicht entschlüsselt).
Potsdam, Am Alten Markt
Die Nikolaikirche ohne Gerüst am 27. Juni 2010
Links, das hässliche Gebäude, ist die Fachhochschule Potsdam. Das Gebäude wird abgerissen. Es wurde ja auch viel zu nah und dämlich an die Nikolaikirche herangebaut.
Im Vordergrund die Baugrube für das Schloss samt roter Infobox. Ein Portikus des Schlosses ist fertig
Das graue Gebäude hinter der Infobox ist das Alte Rathaus der Stadt Potsdam. Es entstand in der heutigen Form zwischen 1753 und 1759.
Nikolaikirche und Marmorobelisk
Schön die Nikolaikirche in neuem Glanz.
Gebaut nach Plänen von Schinkel im klassizistischem Stil 1830-1837.
Die Kuppel erhielt sie erst 1843 bis 1850 (Persius/Stüler).
Sie überstand den letzten Angriff der Royal Airforce am 14. April 1945 wie durch ein Wunder, obwohl die Engländer 490 Bomben mit 1.780 kg über Potsdam abwarfen.
Zerstört wurde sie durch sowjetische Artillerie in den Tagen danach. Am 30. April 1945 war der Krieg in Potsdam zu Ende.
Nikolaikirche
Nikolaikirche, Marmorobelisk, Altes Rathaus und, im Hintergrund, der
Pfingstberg vom Brauhausberg aus gesehen
Potsdam, Brauhausberg
Brauhausberg
Die Nordseite
Potsdam, Altes Rathaus
Fortunaportal, 2002 neu erbaut
Potsdam, Hauptbahnhof
Gemauert und mit rotem Marmor verkleidet und mit Sphingen verschönt wurde es von Knobelsdorf 1753 bis 1755 entworfen. Einst zierten Bildnisse der preußischen Herrscher den Sockel.
Als die SBZ 1979 den Obelisk wieder aufbaute, wurden die Hohenzollernbildnisse durch die von potsdamer Baumeister ersetzt.
Das Fortunaportal wurde 1701 als Teil der Stadtmauer und Eingang zum Schloss vom Holländer Jean de Bodt entworfen. Beschädigt im 2. Weltkrieg kam das Ende 1960.
Der unsägliche Walter Ulbricht untersagte vor der Sprengung des Schlosses und des Portals die Bergung der noch erhaltenen Figuren. Und seine Jünger dürfen heute an der Wahl des Bundespräsidenten teilnehmen (30. Juni 2010)! Unfassbar!
Schöne Figuren. Atlas hat ziemlich schwer zu tragen
Aufnahme zusammengesetzt aus 2 Teleaufnahmen
Gesamtansicht
Friedrich der Große gab den Auftrag zum Bau des Hauses. Zwischen 1753 und 1755 enstand es nach Plänen von Boumann und Hildebrand im italienische Stil. Es ist der 4. Rathausbau. Schon im Mittelalter stand hier, in der Mitte des Platzes ein Rathaus, was aber wohl bei dem großen Brand am 24. Juni 1536 vernichtet wurde.
Im flachen Preußenland ist dieser Hügel natürlich ein Berg, immerhin 88m hoch. Den Namen Brauhausberg in der Templiner Vorstadt erhielt er durch das Königliche Brauhaus.
Sie stellten das damals berühmte Bier "Potsdamer Stange" her. Um es kühl zu halten, wurde 1728 ein Stollen in der Berg getrieben und im Winter mit dem Eis der Havel gefüllt.
Friedrich Wilhelm III. ließ 1804 für die derzeit so gefeierten Königin Luise (200ste Todestag) einen Aussichtsturm in neugotischem Stil errichten.
1899 wurde um den Turm herum eine Kriegsschule gebaut. In dem heute ziemlich maroden Gebäude residiert der Landtag. Nicht mehr lange. Die Herren und Damen Abgeordneten bauen sich ja in Sichtweite das Potsdamer Stadtschloss wieder auf.
Fortuna und Atlas