Malediven - Korallen
Sechsstrahlige Korallen - Hexacorallia
Familie der Ast- oder Geweihkorallen - Acroporidae
Riff mit Großen Tischkorallen an der nordöstlichen Spitze von Ellaidhoo 1993
Familie der Ast- oder Geweihkorallen - Acroporidae |
Diese Familie ist ein taxonomisch schwieriges Gebiet. Keiner scheint so richtig Lust zu haben, sie grundlegend zu erforschen und zu klassifizieren. Sie haben kaum wirtschaftliche Bedeutung, sieht man mal vom Hausbau auf den Malediven und in ähnlichen Gegenden ab. Korallen stehen nur an wenigen Punkten der Erde - wahrscheinlich mit abnehmender Tendenz. So schrieb der Autor im Jahre 1996! Und nun? 2006? Es gibt Korallen nur noch in den Randmeeren des Indischen Ozeans. Auf den Malediven gibt es seit dem El Niño im Frühjahr 1998 jedenfalls keine ehr.
Warum also bei äußerlich gleichem Aussehen die Spitzen der dicht nebeneinander stehenden Korallen weiß und bei der anderen blau sind, ist nicht zu sagen. Ist es doch eine andere Art? Sind es nur andere Zooxanthellen? Zur weiteren Verwirrung kommen noch die unterschiedlichen Wuchsformen einer Art hinzu. Es leuchtet ein, daß ein Korallenstock auf dem Riffdach lange nicht so filigran gebaut sein kann wie in einer 6 m tiefen ruhigen Lagune, macht aber das Bestimmen nicht leichter. So kommt es, daß z. Z. etwa 300 Arten beschrieben sind, manche vielleicht doppelt, andere gar nicht. Deswegen sind hier nur die wirklich auf den Malediven vorkommenden Arten gezeigt, ohne die genaue Bezeichnung immer zu kennen und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Acroporakorallen bilden einmal mehr oder weniger dicke, verzweigte Äste aus. Sie wachsen buschförmig, oft kugelig. Die Äste haben einen endständigen Polypen, der meist viel größer und anders gefärbt (weiß) ist, als die gut sichtbaren Polypen entlang der Äste. Die Farben variieren von braun bis grünlich, blau bis violett oder lila, können rosa oder graugrün sein. Zum anderen bilden Acroporakorallen die bis zu 5 m großen Platten der Tischkorallen aus, die allerdings immer grünlich, bei jungen Exemplaren auch gelblich sein können. Da solche filigranen Korallen natürlicher Weise sehr Bruchgefährdet sind, z. B. durch die Schnäbel der Papageifische (überbleite Taucher werden Entwicklungsgeschichtlich wohl noch keinen Einfluß gehabt haben) haben sie auch ein schnelleres Wachstum als andere Familien der Steinkorallen entwickelt.
Unter optimalen Bedingungen wachsen einige Arten erstaunliche 16 cm im Jahr. Abgebrochene Äste können, werden sie nicht von Sedimenten überschüttet, weiter wachsen wenn sie durch Zufall einen festen Halt finden und nicht von der Strömung hin und her geworfen werden.
|
Deutsch
|
Latein
|
Englisch
|
|
| Reich | Hohltiere | Radiata | Radiata |
| Stamm | Nesseltiere | Cnidaria | |
| Klasse | Blumentiere | Anthozoa | Anemones and corals |
| Unterklasse | Sechsstrahlige Korallen | Hexacorallia | |
| Ordnung | Steinkorallen | Scleractinia | Stony corals |
| Familie | Ast- oder Geweihkorallen | Acroporidae | Sea |
| Gattung | Acropora | ||
| Art | Danaikoralle | Acropora danai | coral |
| Art | Verzweigte Tischkoralle | Acropora diavarikcata | coral |
| Art | Stachlige Geweihkoralle | Acropora echinata | Thorny coral |
| Art | Hirschgeweihkoralle | Acropora formosa | Formosa Staghorn Coral |
| Art | Große Geweihkoralle | Acropora grandis | coral |
| Art | Rauhe Koralle | Acropora granulosa | coral |
| Art | Horridakoralle | Acropora horrida | coral |
| Art | Hirschhornkoralle | Acropora humilis | coral |
| Art | Große Tischkoralle | Acropora hyacinthus | coral |
| Art | Vielporige Koralle | Acropora millepora | coral |
| Art | Violette Koralle | Acropora monticulosa | coral |
| Art | Fingerkoralle | Acropora palifera | coral |
| Art | Robuste Koralle | Acropora robusta | coral |
| Art | Unregelmäßige Koralle | Acropora sp. | coral |
| Art | Unbestimmte Koralle | Acropora sp. | coral |
E: coral
Höhe: ca. 40 cm, Tiefe: 2 m Vilamendhoo, Ari - Atoll, 1997
Für eine Geweihkoralle hat dieses Exemplar eine ungewöhnlich kompakte Wuchsform. Die Bestimmung ist mehr als ungewiß. Normalerweise sind hier nur Namen angegeben, wenn sich mindestens zwei Quellen finden lassen. Diese Koralle wuchs auf der schönen, sehr flachen westlichen Verlängerung der Insel Vilamendhoo im Ari - Atoll. Sie war für den Fotografen durch ihre dicken Verzweigungen so außergewöhnlich, dass sie sofort ins Auge fiel.
Ebenso wie die Koralle im Bild unten von Kuredu 1998. 2 Jahre später, wurde die Koralle wieder gesucht. Der herrliche Korallengarten auf der Nordseite der Sandbank war aber total abgestorben. Nirgends sind auch nur Spuren von nachwachsenden Korallen auf mindestens 2 km Länge am Riff zu finden.
Vorkommen: Indischer Ozean.
Höhe: ca. 40 cm, Tiefe: 2 m Kuredu, Faddipolu - Atoll, 2000
E: coral
Durchmesser: 3 m, Tiefe: 4 m Ari Beach, Ari - Atoll, 1992
Zwar erreicht diese Koralle die gleichen Ausmaße wie die ebenmäßige Tischkoralle aber sie wächst viel unregelmäßiger in jeder Hinsicht. Die Verzweigungen sind ungleichmäßig lang, die Ränder sind nicht glatt und rund und die Etagen wachsen nicht aus einem Stiel empor.
Was natürlich seinen Sinn macht, denn auf diese Art vergrößert sich die Oberfläche deutlich. Da die Koralle mit Zooxanthellen zusammen leben und diese möglichst viel Licht für die Photosynthese benötigen, verdeckt kein Ast und kein Tisch einen anderen und alle Polypen dieser grandiosen Bauwerke bekommen das lebensspendende Sonnenlicht ab. Bis sich das Wasser so erwärmte, dass nichts mehr von diesen filigranen Gebilden übrig geblieben ist. An jedem Riff besiedelte diese und die Große Tischkorallen weite Flächen der Riffabhänge und boten vielen Fischarten unter ihren ausladenden Tellern schutz.
Die Korallen mögen keinen Wellenschlag und wachsen je nach den Begebenheiten des Riffes und den Hauptwind- und stömungsrichtungen erst ab einer gewissen Tiefe zwischen 3 und 20 m. Aber selbst in größeren Tiefen von 30 m herrschte 1998 über 3 Monate lang eine Temperatur von 30 º C was nicht nur den Tischkorallen nicht bekam.
Vorkommen: Indopazifik, Australien.
Durchmesser: ca. 50 cm, Tiefe: 7 m Embudu, Süd-Male-Atoll, 2001
Verzweigte Tischkorallen so wie sie nach dem El Niño 1998 aussehen. Lebende Korallen gibt es nicht mehr...
E: coral
Durchmesser: ca. 100 cm, Tiefe: 1 m Angaga, Ari - Atoll, 1996
Währe die Koralle weich, könnten die Äste wie Flaschenreiniger benutzt werden. Die reichverzweigte Koralle lebt in strömungsarmen Riffabschnitten im flachen Wasser und benötigt viel Sonnenlicht. Sie sind selten. Die Färbung ist sehr variabel. Die Arme werden nicht höher als 15 cm.
Vorkommen: Indopazifik, Australien, über die Marschallinseln bis Samoa.
Durchmesser: ca. 20 cm, Tiefe: 1 m Ellaidhoo, Ari - Atoll, 1996
Durchmesser: ca. 25 m, Tiefe: 2-10 m Ellaidhoo, Lagune vor Magala , Ari - Atoll, 1995
Die Äste dieser großen Korallenkolonien sind nicht dicker als 2 cm und werden ungefähr 2 m hoch. Dann darf die Lagune aber nie großen Strömungen und starkem Wellenschlag ausgesetzt sein, sonst würden sie abbrechen. An Riffabfällen wachsen sie unterhalb der wellenbewegten Zonen bis auf 20 m.
Die schlanken Äste verzweigen sich zu einem undurchdringlichem Gewirr und bieten vielen Fischen Schutz. Oft sind Fische, die relativ schlecht schwimmen können, wie z. B. Kofferfische, in diesen Korallen zuhause.
Die Polypen sind gleichmäßig verteilt. Sie ragen halbschalenförmig hervor. Neben der beigefarbenen, leicht grünlichen Tönen gibt es sie auch noch in Violett. Hirschgeweihkorallen wachsen zwischen 10 und 20 cm im Jahr. Ihre natürlichen Feinde scheinen die Bohrschwämme zu sein. Sie befallen die Äste weit unten, zermürben sie und bringen sie zum Einsturz.
Vorkommen: Von der afrikanischen Ostküste bis Mikronesien.
Violette Variante der Hirschgeweihkoralle vor Kuramathi1986
Hirschgeweihkorallen in voller Pracht im Korallengarten an der Westspitze von Vilamendhoo 1997, Ari - Atoll
Hirschgeweihkorallen (?) am Riff von Ellaidhoo 1997, Ari - Atoll
E: coral
Höhe ca. 50 cm, Tiefe: 1 m Dhigufinolhu, Süd - Male - Atoll, 1990
Durchmesser der Arme: ca. 4 cm, Tiefe: 1 m Vilamendhoo, Ari - Atoll, 1997
Die kräftigen Äste haben, wie bei allen Acroporakorallen, endständige Polypen wie auf dem Bild hier drüber zu sehen ist. Die Polypen sind größer als die die an den Ästen sitzenden und sind anders gefärbt. Das Wachstum dieser dicken Äste beträgt nur vier oder fünf Zentimeter im Jahr, rund ein Viertel der schlankeren Arten. Die buschförmig wachsenden Korallenstöcke werden so um einen Meter hoch aber sehr viel breiter.
Diese Korallen vertragen und lieben eine starke Strömung und gehören zu den Riffbildnern. Sie wachsen unterhalb des Riffdaches. Es gibt sie nur in den auf den Fotos gezeigten grünlichgelben Farbtönen.
Vorkommen: Indopazifik, Australien.
Eine kräftige und völlig gesunde Große Geweihkorallen in der Lagune von Angaga 1996, Ari - Atoll
Eine junge Große Geweihkorallen ebenfalls in der Lagune von Angaga 1996, Ari - Atoll fotografiert
E: coral
Durchmesser: ca. 100 cm, Tiefe: 1 m Angaga, Ari - Atoll, 1996
Der erste Eindruck von dieser Korallenkolonie war: Die ist aber krank! Irgendwie sieht sie unordentlich und unscheinbar aus - was schon wieder die Neugier erweckt. Nicht einmal die Färbung oder schöne Formen ziehen die Blicke an. Diese Korallen sind immer graugrün oder gelblichgrau und sind wirklich rauh. Die kurzen Korallenäste stehen nicht hoch vom Boden, so als ducken sie sich. Sie brechen ab wie Glas.
Die Kolonien siedeln sich an strömungsarmen Riffabschnitten und in flachen Lagunen an. Sie wachsen wie auf dem Bild in die Fläche oder bilden runde oder elliptische Inseln von 40 bis 50 cm Durchmesser. Obwohl sie so unauffällig ist, kann man sie doch an jeder Insel finden. Sie hat ein großes Verbreitungsgebiet.
Vorkommen: Indischer Ozean einschließlich im Rotem Meer, im tropischen Pazifik bis Tahiti.
E: coral
Höhe: ca. 20 cm, Tiefe: 2 m Angaga, Ari - Atoll, 1996
Durchmesser: ca. 50 cm, Tiefe: 7 m Dhigufinolhu, Süd - Male - Atoll, 1990
Unregelmäßig ist der Wuchs der Koralle, unregelmäßig die Verästelung der Zweige. Sie hebt sich damit von den anderen beschriebenen Korallen ab. Ihr jährliches Wachstum dürfte wie bei den anderen astförmigen Korallen mit ca. 15 cm jährlich für Steinkorallen recht groß sein. Abgebrochene Äste müssen schnell ersetzt werden um die Standfestigkeit der Kolonie insgesamt nicht zu gefährden.
Intressanter weise meiden die Papageifische nach eigenen stundenlangen Beobachtungen mit ihren kräftigen Schnäbeln diese dünnästigen Korallen. Ob sie ihnen nicht schmecken? Ein einziger Fisch könnte hier riesigen Schaden anrichten.
Vorkommen: Indopazifik, Australien.
E: coral
Durchmesser: ca. 30 cm, Tiefe: 1 m Ellaidhoo, Ari - Atoll, 1993
Ein Merkmal der Acroporakorallen ist der einzelne, am Ende eines jeden Armes sitzende große Polyp. So auch hier bei den nur etwa fingerlangen, schwachverzweigten aber kompakten Armen der Hirschhornkorallen.
Diese Koralle ist an allen Riffen sehr häufig. Durch ihre massive Bauform hält sie auch starken Strömungen stand. Sie wächst oft kurz unter der Wasseroberfläche auf dem Riffdach und gehört zu den schnellwachsenden Steinkorallen. Das Wachstum schätzt der Autor auf ungefähr 4 - 5 cm im Jahr, was sich aus dem Bewuchs einer Mauer mit mehreren dieser Korallen hochgerechnet habe. Die kleine Mauer aus Korallenbrocken war genau 4 Jahre alt. Die Hirschhornkorallen erreichen einen Durchmesser und eine Höhe von ungefähr 30 cm.
Diese weitverzweigten Korallen bieten den jungen Fischen des Riff Unterschlupf. Hier suchen Riffbarsche Schutz. Es sind Grüne Schwalbenschänzschen Chromis viridis.
Mit den Absterben der Korallen fällt am Riff diese Schutzmöglichkeit für die Jungfische weg. Die abgestorbenen Korallen bleiben leider nicht als Skelett stehen. Sie werden schnell von roten und schwarzen Bohrschwämmen zersetzt. Gab es schon immer eine regelrechte „Wohnungsnot“ am Riff, so ist es jetzt noch viel schlimmer. Räuber schwimmen einfach ins flache Wasser und fressen so lange zarte junge Fische bis sie platzen! Alle Zackenbarsche sind 2 Jahre nach dem GAU 1998 so fett und rund geworden, dass man angst um sie hat. Jungfische aller Arten gibt es immer weniger.
Hirschhornkoralle ebenfalls in der Lagune von Angaga 1996, Ari - Atoll
So einen Korallengarten mit Hirschhorn-korallen hatte eimal eine jede Insel. Sieht das nicht umwerfend aus?
Vilamendhoo 1997, Ari - Atoll
E: coral
Durchmesser: ca. 20 cm, Tiefe: 1 m Ellaidhoo, Ari - Atoll, 1993
Durchmesser: ca. 20 cm, Tiefe: 1 m Dhigufinolhu, Süd - Male - Atoll, 1990
Das kleine Bild zeigt eine junge Tischkoralle. Deutlich ist der kräftige zentrale Fuß zu erkennen aus dem weitere, etagenförmig angeordnete, stets aber kleinere Tische entwachsen können. Irgendwann kann die Polypenkolonie die imposante Höhe von 3 m und einem Durchmesser von 4-5 m haben. Die alten Exemplare in erreichbarer Nähe von Touristeninseln sind wohl alle Opfer von Tauchern geworden. Bestimmt mögen sie das nicht gerne hören. Um eine solche Höhe zu erreichen, muß die Koralle schon in einer bestimmten, von Wellenschlag freien Tiefe stehen, normalerweise für Schwimmer nicht erreichbar.
Und da stand sie, das letzte Exemplar dieser Größe, vielleicht mehr als 100 Jahre alt. Dort, wo die nährstoffreiche Strömung auf das Riff traf, zwischen der Insel Kuramathi und Rasdu im Jahre 1983. Orientalische Süßlippen suchten Schutz unter ihrem weitausladenden Schirm, kurzum, sie war ein Wahrzeichen. Dann war sie weg. Sie hätten einen fruchtbaren Sturm gehabt, sagte verlegen der versoffene Tauchlehrer beim nächsten Besuch, wohl wissend dass das keiner glaubt. Heute ziehen sich an dieser Stelle 5 Abwasserleitungen über das Riff und die schöne alte Tischkoralle hätte auch ohne El Niño und dem weltweitem Korallenstreben keine Chance gehabt.
Vorkommen: Alle tropischen Meere.
E: coral
Durchmesser: ca. 50 cm, Tiefe: 1 m Dhigufinolhu, Sü-Male-Atoll, 1990
Durchmesser: ca. 50 cm, Tiefe: 1 m Dhigufinolhu, Süd- Male - Atoll, 1990
Aufgefallen am Riff ist sie immer durch ihre schöne Färbung. Sie war selten. Die Anordnung der einzelnen Polypen ist dichter und gleichmäßiger als bei den vorher gezeigten Hirschhornkorallen. Es gibt oder gab in diesem violett mindestens 4 oder 5 verschiedene Korallen, die schwer zu unterscheiden sind. Vielleicht aber überleben diese Korallen mit den Standorten im flachen und damit naturgemäß bei Ebbe auch mal kräftig aufgeheizten Wasser. Schön wäre es.
Vorkommen: Indopazifik, Australien.
E: coral
Durchmesser: ca. 20 cm, Tiefe: 1 m Ellaidhoo, Ari - Atoll, 1993
Der Wuchs der Äste ist filigraner als bei der vorhergenden Art der Acropora, die violette Färbung annährend gleich. Bei der schönen Steinkoralle im Hintergrund handelt es sich um eine wunderschöne Porige Sternkoralle Astreopora myriophtalma mit einzel stehenden, stark gezähnten Polypenkelchen. So schön waren einmal die Riffe! Die violetten Koralle waren die hübschen Farbtupfer im ansonsten grünlich - monochromen Riff im Schein der Sonne.
Vorkommen: Indopazifik, Australien.
Durchmesser: ca. 20 cm, Tiefe: 1 m Ellaidhoo, Ari - Atoll, 1993
Schon im flachen Wasser und in stärkster Strömung ist diese häufige vorkommende Koralle mit ihrer unverkennbaren kräftigen Wuchsform zuhause. Sie wachsen säulen- und auch plattenförmig, sind wenig verzweigt und enden immer in stumpfen Rundungen. Gerne halten sich in ufernähe ganze Schulen von jungen Preußenbarschen an dieser Korallenart auf.
Wie alle Korallen mögen sie Wassertemperaturen zwischen 23º und 27º C und es war ihnen im Frühjahr 1998 mit monatelangen Temperaturen von weit über 30º C bis in Tiefen von 30 m hinab zu warm. Vorsichtig ausgedrückt: Sie sind derzeit nicht mehr zu finden (2003).
Vorkommen: Indopazifik und Rotes Meer.
Fortsetzung Acroporakorallen und Finger- und Zweigkorallen
Steinkorallen