Handbuch der Malediven
Seite 65
Fische der Malediven
Ordnung der Barschartigen - Perciformes
Familie Riffbarsche - Pomacentridae
Unterfamilie Anemonenfische - Amphiprioninae
Riffbarsch sind kleine, seitlich abgeflachte Fische mit durchgehender Rückenflosse und stark gegabeltem Schwanz. Die Größten unter ihnen werden höchstens 30 cm lang; die weitaus meisten erreichen eine Länge von 5 bis 15 cm. Die kleinen Tiere sind von Kopf bis Schwanz mit Schuppen besetzt, die an den Rändern eine sehr feine Zahnung aufweisen können. Jungfische sind oft attraktiv gelb gefärbt und nicht selten mit neonblauen Streifen oder Flecken versehen, mit dem Alter werden viele Arten unscheinbar grau, braun oder schwarz.
Viele Riffbarsche sind auf Plankton spezialisiert. Gleichwohl sind die einzelnen Arten in ihrem Verhalten sehr verschieden. Da gibt es welche, die im Schwarm leben. Andere leben paarweise oder einzeln. Wieder andere Arten, wie z. B. die der Gattung Amphiprion, das sind die Anemonenfische, sind Symbiosen mit Anemonen und Aktinen eingegangen. Arten, die vom Abweiden von Algen leben, gibt es genauso wie die Allesfresser, die auch Garnelen nicht verschmähen. Es sind sogar Riffbarsche bekannt, die sich sorgsam einen Algengarten pflegen: Algen, die ihnen nicht behagen, zupfen sie einfach aus.
Fast alle Tiere dieser Familien zeigen ein starkes Territorialverhalten. Ihre Wohnkoralle oder die Wirtsanemone werden von den kleinen Fischen heftig verteidigt und kaum zu mehr als einem kleinen Ausflug in die Umgebung verlassen. Da einige Arten durch ihre Ortstreue leicht zu beobachten sind, ist mehr über ihr Brutverhalten bekannt, als von anderen Fischen.
Größe: 10 cm, Tiefe: 1 m Vilamendhoo, Ari-Atoll, 1997
Ckarks-Anemonenfisch Amphiprion clarkii (Bennet, 1830)
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Deutsch |
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Englisch |
Französisch |
Japanisch |
Dhiveli |
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Fam. |
Riffbarsche |
Pomacentridae |
Pomacentridae |
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UFam |
Anemonenfische |
Amphiprioninae |
Amphiprioninae |
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Gat. |
Anemonenfische |
Amphiprioninae |
Amphiprioninae |
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Art |
Amphiprioninae clarkii |
Clark's anemonefish |
Poisson clown anemone |
Kumanomi |
Maagandu mas |
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Art |
Amphiprioninae nigripes |
Malediv Anemonefish |
Poisson clown pied noir |
Malediv kumanomi |
Maagandu mas |
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UFam |
Chrominae |
Amphiprioninae |
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Gat. |
Chromis |
Chromis |
Chromis |
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Art |
Chromis dimidiata |
Chocolate dip damsel |
Demosielle bicolore |
Suzumedai |
Dheburi dhekula |
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Art |
Chromis opercularis |
Doublebar chromis |
Demosielle |
Debasuzu |
Nilamehi |
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Art |
Chromis viridis |
Blue-green chromis |
Demosielle bleue |
Debasuzumedai |
Nilamehi |
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Gat. |
Dascyllus |
Dascyllus |
Dascyllus |
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Art |
Dascyllus aruanus |
White-tail dascyllus |
Bouteur |
Misuji-ryukyusu |
Muraka mas |
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Art |
Dascyllus carneus |
Cloudy dascyllus |
Bouteur bleutè |
Futasuji suzumedai |
Muraka mas |
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Art |
Dascyllus trimaculatus |
Threespt dascyllus |
Bouteur |
Mitsuboshi-kurosu |
Muraka mas |
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UFam |
Pomaentrinae |
Pomaentrinae |
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Gat. |
Abudefduf |
Abudefduf |
Abudefduf |
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Art |
Abudefduf notatus |
Yellowtail sergant |
Sergant á queue jaune |
Iso-suzumedia |
Gaa boa |
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Art |
Abudefduf septemfasciatus |
Sergant major |
Castagnole |
Iso |
Gaa boa |
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Art |
Abudefduf sordidus |
Blackspot sergant |
Segant á tache noire |
Shima-suzumedia |
Burandha |
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Art |
Abudefduf vaigiensis |
Sergeant major |
Chauffet soleil |
Oyabiccha |
Burandha |
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Gat. |
Amblyglyphidodon |
Amblyglyphidodon |
Amblyglyphidodon |
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Art |
Amblyglyphidodon leucogaster |
Yellowbelly damsel |
Bouteur ventre blanc |
Nami-suzumedai |
Dhanbaa |
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Gat. |
Chrysiptera |
Chrysiptera |
Chrysiptera |
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Art |
Chrysiptera biocellata |
Twinspot damsel |
Bouteur |
Sujibuchi-suzumedai |
Muraka mas |
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Art |
Chrysiptera brownriggii |
Surge damsel |
Bouteur |
Miyakokisen-suzumedai |
Muraka mas |
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Gat. |
Plectroglyphidodon |
Plectroglyphidodon |
Plectroglyphidodon |
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Art |
Plectroglyphidodon dickii |
Blackbar devil |
Demosielle de Dick |
Ishigaki-suzumadai |
Muraka mas |
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Art |
Plectroglyphidodon lacrymatus |
Whitespotted devil |
Demosielle bleue |
Debasuzumedai |
Nilamehi |
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Gat. |
Pomacentrus |
Pomacentrus |
Pomacentrus |
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Art |
Pomacentrus caerulatus |
Caerulean damsel |
Bouteur bleu et jaune |
Yosoro-suzumedai |
Muraka mas |
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Art |
Pomacentrus indicus |
Indian damsel |
Bouteur indien |
Indo-yosoro-suzumedai |
Muraka mas |
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Gat. |
Stegastes |
Stegastes |
Stegastes |
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Art |
Stegastes fasciolatus |
Pacific gregory |
Bouteur |
Fuchidori-suzumedai |
Muraka mas |
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Art |
Stegastes ividus |
Bluntsnout gregory |
Bouteur camus |
Hananaga-suzumedia |
Dhanaba |
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Art |
Stegastes nigricans |
Dasky farmerfish |
Négillion |
Korosora-suzumedai |
Muraka mas |
E: Clarks anemonefish, F: Poisson clown anemone, J: Kumanomi, D: Maagandu mas
Clarks-Anemonenfische (auch Dreistreifen-Anemonenfisch genannt) haben in verschiedenen Gebieten verschiedene Färbungen. Die, die wir hier antreffen, haben eine schwarze Grundfarbe, drei weiße Querbinden, einen orangefarbenen Kopf und eine gelbe Schwanzflosse.
Auch die Enden der Brustflossen sind gelblich. Sie werden maximal 12 cm lang und leben in Tiefen zwischen 1 und 50 m von Zooplankton und auch von Algen, die sie nahe ihrer Wirtsanemone suchen. Diese bewohnen sie immer paarweise und oft sind richtig kleine Schwärme von Jungtieren um sie herum.
Clarks-Anemonenfische leben mit 9 verschiedenen Anemonenarten zusammen, bevorzugen an den Malediveninseln aber die kurztentakligen Anemonen der Familie der Stichodactylidae. Die großen Fische haben richtig Mühe, sich in den kurzen Tentakeln zu verstecken. Das man diese Art wie auf dem obigen Bild nicht an seiner Anemone erwischt, ist selten. Auf dem unteren Bild verteidigt er seine Anemone mutig und tapfer.
Es entstand 1999 am total abgestorbenen Riff der Insel Meeduffushi im Nord-Nilandhu-Atoll und seine Anemone war weit und breit die einzige am toten Riff. Mir tat der kleine Kerl richtig leid.
Vorkommen: Vom Persischen Golf, dem Indischen Ozean, den Küsten Chinas und Japans bis Australien und Mikronesien. Lebt mindestens mit 9 verschiedenen Anemonenarten zusammen.
E: Malediv Anemonefish, F: Poisson-clown pied noir, J: Malediv kumanomi, D: Maagandu mas
Größe: 7 cm, Tiefe: 1 m Kuramathi, Rasdoo-Atoll, 1988
Malediven-Anemonenfisch Amphiprion nigripes Regan, 1908 und Prachtanemone Heterriactis magnificas
Beilbauchfische Seite 64
Schwalbenschwänze Seite 66
Ein ungefähr 15 cm langer Gestreifter Feldwebelfisch Abudefduf septemfasciatus ist an Schwimmer gewohnt und sieht neugierig zu, was da so merkwürdig unfischiges alles passiert. Das Foto von 1997 ist an der Insel Vilamendhoo aufgenommen.
Größe: 8 cm, Tiefe: 2 m Vilamendhoo, Ari-Atoll, 1997
Anemonenfische Amphiprioninae
Das Anemonenfische (oder auch Clownfische) Symbiosen mit Anemonen eingehen, weiß ein Jeder. Es ist die bekannteste Form des Zusammenlebens im Meer. Wunderschön sind die beiden so verschiedenen Lebewesen anzuschauen. Welcher Fotograf kann da schon an ihnen vorbeischwimmen, ohne, fasziniert von der Schönheit dieser Lebensgemeinschaft, wieder und wieder ein Bild zu opfern.
Es gibt sehr gute Literatur über die Anemonenfische. In erster Linie seien hier die Veröffentlichungen und Forschungen von Dr. Gerald R. Allen und Dr. Hans W. Fricke genannt. Schlechter sieht es dagegen bei den Anemonen aus. Sie wurden erst in den achtziger Jahren neu geordnet. Trotzdem sind Berichte rar und es ist noch relativ wenig über diese zu den Invertibratae, den Wirbellosen, zählenden Lebewesen bekannt.
Dabei eignen sich beide hervorragend für Freilanduntersuchungen. Sie sind absolut Ortstreu und man findet sie noch nach Jahren an der gleichen Stelle wieder. Ein Anemonenfisch bewegt sich in seinem Leben kaum mehr als einige Meter von seiner Anemone weg. Er würde sofort Opfer der vielen Räuber am Riff werden. Muränen, Zackenbarsche und Schnapper sind ihre ärgsten Feinde.
Was die Anemonen nun von dem engen Zusammenleben mit den Clownfischen haben, ist nicht so klar. Vermutungen, dass die Fische ihren Wirt von Sedimenten und Sand freihalten, stimmen wohl nicht. Siedeln sie doch sowieso nur dort, wo es genug Wasserzirkulation gibt und wie kommen sonst die vielen hundert Anemonenarten klar, die keine Symbiosen eingegangen sind? Das Clownfische für ihre Wirte Futter heranschaffen, wurde auch noch nie beobachtet. Die kleinen Fische leben von Zooplankton und von Algen - was soll da für die um so viel größeren Anemonen abfallen? So bleiben eigentlich nur zwei Vorteile übrig. Die Anemonenfische verteidigen ihre Wirte aggressiv gegen Fressfeinde und sie werden die Tentakel auch von lästigen Parasiten und vielleicht auch von der Strömung herangetragenen Fremdkörpern befreien. Einmal konnte ich beobachten, wie ein Malediven - Anemonenfisch ein herangetriebenes kleines Tangbüschel, das hängen geblieben war, mit dem Körper wieder in die leichte Strömung schob. Die Vorteile der Anemonenfische liegen dagegen klar auf der Hand. Sie finden dauerhaften Schutz bei Tag und Nacht. Schon bei der kleinsten Störung am Riff verschwinden sie zwischen den Tentakeln und dort sind sie sicher.
Von den Anemonenfischen, Amphiprionidae, gibt es 26 Arten in nur 2 Gattungen. Alle sind Symbiosen mit Anemonen eingegangen. Die Gattung Amphiprion umfasst 25 und die Premnas eine Art. An den Malediven leben 3 Arten von den 2 hier beschrieben werden, weil diese überall zu finden sind. Eine Zusammenfassung der Anemonen selber werden unter den Invertibratae steht.
Nomen est Omen! Er ist wirklich überall an den Inseln anzutreffen. Die Malediven-Anemonenfische leben ausschließlich mit den Prachtanemonen Heteriactis magnifica (Quoy & Gaimard, 1833 ), die er erstaunlich aggressiv gegen alles, was seinem Wirt zu Nahe kommt, verteidigt.
Er ist mit 8 cm genau so lang wie die Tentakel seiner Prachtanemone. Im Zentrum des Bildes ist das größere Weibchen und rechts das kleinere Männchen zu sehen. Der schwarze Fisch oben ist ein junger Dreifleck-Riffbarsch Dascyllus trimaculatus , der einzige Fisch außer den Anemonenfischen, der ebenfalls mit Anemonen zusammen lebt.
Prachtanemonen und ihre Bewohner siedeln an exponierten Stellen im Riff in 2 - 25 m Tiefe. Bevorzugt an herausragenden Korallenstöcken die von leichten Strömungen umspült werden. Diese Anemonen haben prächtige einfarbige Mäntel in den Farben Gelb, Rot, Violett, Grün oder Braun.
Ziehen die Anemonen ihre Tentakel ein, sehen sie wie ein Ball aus und die kräftige Farbe ihres Mantels kommt voll zur Geltung. Aufgefaltet hat die Mundscheibe einen Durchmesser von ungefähr 50 cm. An ganz ungestörten Stellen erreichen sie schon einmal eine Größe von einem Meter. Sie bilden auch Kolonien, die ganze Riffteile bedecken können. Alle Anemonen einer solchen Kolonie haben dann die gleiche Farbe.
Beim Fotografieren dieser Anemonenarten empfiehlt sich Sonnenlicht. Geblitzt sehen die Tentakel oft unnatürlich kalkig-grün aus.
Vorkommen: Malediven und Sri Lanka.
Größe: 8 cm, Tiefe: 2 m Ari-Beach, Ari-Atoll, 1992
Größe: 10 cm, Tiefe: 1 m Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008
Größe: 10 cm, Tiefe: 1 m Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008
Vertreter von drei der vier Unterfamilien sind hier praktisch überall anzutreffen. Es sind die
Anemonenfische Amphiprioninae
Schwalbenschwänze Chrominae
Demoisellen Pomentridnae
Riffbarsche Pomacentridae
Die meisten der in großer Zahl vor den Riffen stehenden kleinen Fische gehören zur Familie der Riffbarsche. Riesigen waren die Schwärmen an den Riffkanten intakter, gut umströmter Inseln. Dort schnappten sie nach Plankton. Auch im flachen Wasser der bewegten Brandungszonen der Außenriffe sind sie genau so zu finden wie in den Korallen der Lagunen.
Gab es im deutschsprachigen Raum bis vor kurzem kaum Literatur über die Riffbarsche, so ist dieser Mangel mit erscheinen der Bücher „Riffbarsche der Welt“, „Die Anemonenfische“ und Anemonenfische und ihre Wirte“ von dem bekannten Meereszoologen Dr. Gerald R. Allen jetzt behoben. Eine Überarbeitung der jetzt 321 Arten in 4 Unterfamilien und 28 Gattungen gegliederten unübersichtlichen Familie war dringend nötig. Wer aber denkt, ein auf den Malediven geschossenes Foto beispielsweise eines Riffbarsches der Gattung Abudefduf nun leicht identifizieren zu können, der irrt. Vielleicht weil Mr. Allen Australier ist und er noch nicht hier fotografiert hat?
Das diese Überarbeitung grade jetzt erscheint, dürfte nicht zu letzt mit dem Washingtoner Artenschutzabkommen im Zusammenhang stehen. Danach sind fast nur noch Riffbarsche zur Einfuhr als Aquarienfische erlaubt. Hauptsächlich die farbenfrohen Amphiprion, die Anemonenfische und Dascyllus , die Preußenfische kommen so zu uns.
Ckarks-Anemonenfisch Amphiprion clarkii (Bennet, 1830) in einer Mertensamemone
Größe: 8 cm, Tiefe: 1 m Embudu, Süd-Male-Atoll, 2008
Größe: 8 cm, Tiefe: 1 m Dhigufinolhoo, Süd-Male-Atoll, 1990
Identifikationshilfe
Unterfamilie Anemonenfische Amphiprioninae
Ckarks-Anemonenfisch Amphiprion clarkii
( P20-01)
Malediven-Anemonenfisch Amphiprion nigripes (
P20-02)
Unterfamilie Schwalbenschwänze Chrominae - Gattung Chromis
In Arbeit: 07.01.2012
Zweifarben-Schwalbenschwanz Chromis dimidiata
(P20-03)
Doppelbinden-Schwalbenschwanz Chromis opercularis
(P20-04)
Grüner Schwalbenschwanz - Chromis viridis
(P20-05)
Dreibinden-Preußenfisch Dascyllus aruanus
(P20-06)
Indischer Preußenfisch Dascyllus carneus
( P20-07)
Dreifleck - Riffbarsch Dascyllus trimaculatus
( P20-08)
Gelbschwanz-Feldwebelfisch Abudefduf notatus
( P20-09)
Einfleck-Demoiselle Chrysiptera unimaculata-
( P20-16a)
Gestreifter Feldwebelfisch Abudefduf septemfasciatus
( P20-11)
Unterfamilie Demosiellen-Pomaentrinae, Gattung Abudefduf
Gattung Dascyllus
Schwarzpunkt-Feldwebelfisch Abudefduf sordidus
( P20-12)
Indopazififischer Sergant Abudefduf vaigiensis
( P20-13)
Weißbauch-Riffbarsch Amblyglyphidodon leucogaster
( P20-14)
Zweiflecken-Demoiselle Chrysiptera biocellata
( P20-15)
Wellen-Demoiselle Chrysiptera brownriggii
( P20-16)
Gattung Amblyglyphidodon
Gattung Chrysiptera
Gattung Plectroglyphidodon