Handbuch der Malediven
Seite 42
Fische der Malediven
Ordnung der Barschartigen - Perciformes
Seifenbarsche - Grammistidae
Größe: 12 cm, Tiefe: 3 m Ellaidhoo, Ari - Atoll, 1985
Ein Sechstreifen - Seifenbarsch in seinem Tagversteck
Diese Familie umfast 8 Gattungen mit rund 40 Arten. Die Fische sind von einer Schleimschicht umhüllt. Der Schleim enthält das starke Gift Grammestin. Es schmeckt für andere Räuber wohl so schlimm, dass sie die Seifenbarsche sofort wieder aus ausspucken.
Setzt man einen Seifenbarsche in eine Aquarium sind die anderen Mitbewohner bald tot. Die Haut gibt den Giftstoff auch ohne Fremdeinwirkung ab.
Seifenbarsche sind unersättliche Räuber. Sie verschlingen Fische, die sie an Größe übertreffen. Ist keinen Beute in der Nähe, fressen sie schon mal ihre eigenen Artgenossen.
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| Ord: | Barschartige | Perciformes | Perch-likes | Perches | ||
| Fam. | Seifenbarsche | Grammisidae | Soapfishes | mas | Vieille | |
| Gat. | Grammistes | Grammistes | Grammistes | Grammistes | ||
| Art | Sechstreifen - Seifenbarsch | Grammistes sexlineatus | Sixline soapfish | mas | Vieille plate canal | Nunosarashi |
Familie der Seifenbarsche - Grammistidae
E: Sixline soapfish, F: Vieille plate canal, J: Nunosarashi
Größe: 8 cm, Tiefe: 0,5 m Ellaidhoo, Ari - Atoll , 1995
Sechsstreifen - Seifenbarsch Grammistes sexlineatus (Thunberg, 1792)
Tagsüber sind die kleinen Barsche in ganz flachem Wasser unter den Korallen zu sehen. Sie sind dunkelbraun und haben gelbe, in der Sonne golden aufblitzende 6 Längsstreifen, weswegen sie auch Goldstreifenbarsche genannt werden. Man muss an den Innenseiten der Riffe im ruhigen Wasser schon lange suchen um diese kleinen Fisch zu finden.
Ausgewachsen erreichen sie immerhin 27 cm. Die Linien der Längsstreifen sind beim erwachsenen Tier in eine Reihe von dicht nebeneinander liegende Punkte umgebildet. Wenn man diese Fische mit den blosen Händen berührt, fühlt sich der hochgiftige Schleim wie Seife an. Der Schleim dient zur Abwehr von Feinden.
Vorkommen: Westpazifik, Indischer Ozean und Rotes Meer.
Barsche, Seite 41
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