Handbuch der Malediven

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Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben

Angaga, 1996

Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben
Malediven-Korallensterben

Die Insel Angaga 1996

Zwar gab es hier schon lange eine kleine Mauer, aber diese war bewachsen mit Korallen und bot unzähligen Lebewesen Schutz. Unmittelbar dahinter gab es wunderschöne Korallengärten wie auf dem Bild unten im nur hüfttiefen Wasser.

Malediven-Korallensterben

Was macht man wenn es an der runden Insel mitten im Ari-Atoll kaum Fische findet? Man fängt an sich um die wunderschönen intakten Korallen zu kümmern.

Die Insel ist nur von 30 m tiefen Wasser umgeben, die Lagune ist kaum tiefer als 5-6 m. Da fehlen die großen Fische wie sie an Inseln die am Außenriff liegen. Die Fische mitten im Atoll sind kleiner. Auch fehlen die Schwärme und damit die interessanten Räuber.

Aber die Korallen und die Invertebraten, die Wirbellosen machen das allemal wett - wenn man nicht auf Sensationen aus ist.

So sah es also mal auf den Malediven aus! Die Korallen hatten noch 3 Jahre zu leben. Wenn jemand noch so eine Korallenwelt hier irgendwo findet, der möge sich gegen eine hohe Belohnung melden. Schön wäre es...

Auf der Luftaufnahme der Insel oben befindet sich diese schöne Riffkante rechts im Bild am Ende der Lagune im Nordosten. Wie gesagt, es gab kaum Fische wie Haie oder dicke Napoleons, ja selbst die allgegenwärtigen Pferdemakrelen waren kleiner.

Aber in der Lagune lagen viele Rochen, Igelrochen und Glattrochen, weniger die Stachelrochen.

Angaga