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Tempodom
Fortsetzung Seite 2: Treptower Ufer
07. Mai 2009, 20:36 Uhr; Canon EOS 5 D Mark II; Canon Lens EF400mm; 1:4, DO, IS, UMS; 1:4-5,6 IS, UMS; f4,5; 1/320 sek, 1000 ISO
Entfernung: 130 Meter
07. Mai 2009, 21:16 Uhr; Canon EOS 5 D Mark II; Canon Lens EF24-105 mm (32 mm); 1:4-5,6 IS, UMS; f4; 1/10 sek, 3200 ISO
07. Mai 2009, 20:36 Uhr; Canon EOS 5 D Mark II; Canon Lens EF 400mm; 1:4, DO, IS, UMS; 1:4-5,6 IS, UMS; f4,5 1/320 sek, 2000 IS0 Entfernung zur Hauswand: 210 Meter
Experiment: Fotos mit hoher ISO-Einstellung: 1000 ISO, 2000 ISO und 3200 ISO in den großformatigen Bildern
07. Mai 2009, 21:39 Uhr; Canon EOS 5 D Mark II; Canon Lens EF24-105 mm (32 mm); 1:4-5,6 IS, UMS; f4; 1/25 sek, 3200 ISO
07. Mai 2009, 20:04 Uhr; Canon EOS 5 D Mark II; Canon Lens EF24-105 mm (32 mm); 1:4-5,6 IS, UMS; f6,3; 1/80 sek, 100 ISO
Der alte Osthafen Das Ufer steril, kein Grün, kein Leben, aber teuer!
13. Mai 2009, 12:06 Uhr - Canon EOS 5 D Mark II - Canon Lens EF 400mm; 1:4, DO, IS, UMS - f7,1; 1/1000 sek, 100 ISO
"Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen!"
Stairways to heaven...
Berlinfoto - Kreuzberg - Friedrichshain - Treptow
... und das andere Ufer der Spree!
Die eine Seite der Spree...
Industrie- und Lagerbauten, aber kein Leben am Flussufer
Brandmauern in der Cuvrystraße, wilde Ecke im alten Westberlin, in SO 36
Hinterhof
Ein unfassbarer Aufwand für einen Hinterhof mit der hässlichsten Brandmauer
Wochentags brummt in der Schlesischen Straße das Leben. Sonnabends um 10? Nix los!
Die Oberbaumbrücke
Der Name
Der Name Oberbaum kommt von einem dicken, eisenbewährten Holzstamm der im 18. Jh. stromabwärts vor der Museumsinsel nachts quer über die Spree gezogen wurde, um von den Schiffern Zoll erheben zu können.
Weiter im Westen gab es den Unterbaum.
Was immer die große Stadt benötigte, kam ja über Spree und Havel herein.
Die Oberbaumbrücke

Daten der Brücke
Die Brücke verbindet Friedrichshain mit Kreuzberg, seit 2002 ein Bezirk von Berlin mit nebenstehenden Wappen.
Als 1723 die Stadt sich ausbreitete und die Berliner Zollmauer errichtet wurde, ließ der König anstelle des Oberbaumes weiter östlich eine hölzerne Klappbrücke errichten (Strahlauer Tor).
Erst im Jahre 1893 bekam Siemens & Halske den Auftrag zum Bau einer Brücke für eine Straße und einer Eisenbahn. Die Brücke wurde in neugotischem Stil von 1894-96 für 2 Millionen Goldmark errichtet.
Als Baumaterial wurde Beton und mit Stahl verstärktes Mauerwerk verwendet. So waren 7 Gewölbebögen nötig, die, symmetrisch angelegt, Spannbreiten von 7,5 m, 16 m, 19 m, 22 m, 19 m, 16 m und 7,5 m haben.
Die Brücke ist 150 lang und von der Breite von 27,90 m werden 22 m genutz.
Seit 1902 konnte dann die Berliner U-Bahnlinie U1 hier die Spree überqueren.
Die beiden Türme rechts und links neben dem neu gestalteten mittleren Brückenbogen auf der Ostseite sind 34 Meter hoch.
Mit ihren Wehrgängen sollen sie an Türmen in den Stadtmauern von Prenzlau und Kyritz erinnern.
Die Spitzen der Türme sind unterschiedlich gestalte. Ein Turm trägt das Relief des Berliner Bären und der andere das des Brandenburgischen Adlers.
Im Mauerwerk sind viele schmückende Details eingearbeitet. Mosaiken, bunte, glasierte Klinker und metallene Reliefs stellen meist die Wappen vieler um Berlin liegender Städte da.
Die Brücke biete Fotomotive ohne Ende.
1945 - 1972
Die Brücke stand nur rund 40 Jahre. Dann wurde am 23. April 1945 der Mittelteil in die Luft gejagt. Von der Deutschen Wehrmacht auf Befehl Adolf Hitlers. Das sollte den Truppenvormarsch der Sowjets aufhalten. Er erließ den sog. "Nerobefehl". Der Feind sollte verbrannte Erde vorfinden.
1949 war die Brücke für Fußgänger wieder begehbar. Hier in der Mitte verlief die Grenze zwischen Ost- und West- Berlin, Friedrichshain und Kreuzberg, sowjetischen und amerikanischen Sektor. War kompliziert damals.
Bis zum 13. August 1961 herrschte reger Genzverkehr. In den Bögen auf der Westseite hatten sich Händler eingerichtet. Sie boten Waren an, die es drüben nicht gab.
Ganz zu Anfang wurde Ostgeld noch 1:1 getauscht. Dann gab es an jeder Ecke in Grenznähe Wechselstuben. Der Kurs stieg auf 1:4. Später, als die Mauer stand, wurde schwarz 1 DM gegen 10 "Mark der DDR" getauscht.
Vom Mauerbau 1961 bis (Passierscheinreglung????)
1972, Willy Brand hatte u. a. den Kleinen Grenzverkehr ausgehandelt, gab es kein Durchkommen.
1972-1989
Auf der Ostseite saß dann in Baracken die Volkspolizei und kontrollierten die Einreisen aufs mächtigste, getrennt nach Bürger aus der sog. BRD und Bürger aus Westberlin: "Hamse Donträgger?"
Axel Springer rächte sich und ließ in seinen Zeitungen die DDR in Anführungsstrichen schreiben, was die furchtbar aufregte: "DDR"! Das war auch aus das einzig Gute aus diesem Verlag der "Bild" und "BZ" (kommt da etwa die Wut der 68ger durch?).
Gut. Viele Westberliner sagen heute ja auch noch SBZ (Sowjetische Besatzungszone).
Der nach langen Diskusionen neu errichtete Mittelbogen 2005?,
Aussichten
Die beiden 34 m hohen Brückentürme
"Brückengeier"
Die Friedrichshainer Ufer nordöstlich der Oberbaumbrücke - der alte Osthafen
1990 -2010
Auf
Es ist das alte Eierkühlhaus, das sich Universal Music da schick hergerichtet hat
Nanu? Spiegeln die uns was vor?
Stand diese Skulptur mit den übergroßen Absperrgittern nicht mal am Kudamm Ecke Joachimsthaler Straße?
Fast romantisch, oder? Der Blick vom Osten, vom Kreuzberger Ufer aus gesehen, auf die Oberbaumbrücke und die Innenstadt.
Mediaspree versenken? Da steckt mehr dahinter als nur der rostige Kahn.
Hier braut sich was zusammen
Zum Beispiel im letzten Haus in der Cuvrystraße (benannt nach einem Berliner Kommunalpolitiker 1785-1869). Geht man da auf den Hof, ist man selbst als geborener Berliner erschrocken von der Mächtigkeit der Brandmauern. Wer da wohnt, der muss doch Depressionen bekommen, wenn er sein Leben lang nur die unverputzten Backsteine und ein kleines Stück vom Himmel sieht - wenn er den Kopf weit nach hinten legt (langes Bild).
Wer hier im Hinterhof unten wohnt hat nicht viel Geld...
Das "verstegte" Haus von der Wasserseite aus gesehen.
... und dürfte ziemlich sauer sein über solche Luxusanbauten. Kann man so einen Architektenfurz nicht verbieten? Irgendwie erinnert diese Kanzel an den Verkehrsturm aus den 50gern am Kurfürstendamm. Auch der wurde nie richtig genutzt; es war viel zu heiß dadrin.
Jedenfalls ist hier ein Verdrängungsprozess im Gange der vielen nicht passt. Die da oben können sich jedenfalls keinen Luxushobel auf die Straße stellen. Die fangen des Nachts häufig an zu brennen... 626 Nobelhobel bisher in Berlin!
Das ehemalige Kino "Lido" an der Ecke Schlesische/Cuvrystraße ist heute ein Club
Hallo Mädels! Die Clubs haben noch zu.
Solide Gewerbebauten mit unendlich vielen Innenhöfen und...
Kreuzgang
Der Speicher wurde 1929 eröffnet. Hier konnten bis zu 75 Millionen Eier und andere verderbliche Waren wie Butter usw. für die Versorgung der 4 Millionenstadt gelagert werden.
Im Volksmund hieß der Stahlbetonskelettbau schlicht "Eierspeicher". Die hellgelben Klinker mit dem bunten Rautenmuster bilden eine der markantesten Fassaden der Stadt.
Die Waren kamen per Schiff in den Osthafen oder wurden per Bahn in den Ostgüterbahnhof neben an (heute O2-World) geliefert.
Innen gedämmt mit Kork wurden 0° - minus 10°C erreicht.
... am Ende in der Schlesischen Straße ein richtiger Tante-Emma-Laden
Kreuzgewölbe
Sinti oder Roma? Fensterputz! Verdammt noch mal! Eine Sommerpest.
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Wenn man das Bild sieht: Weiß man da genau in welcher Stadt man ist?
Nur so kann man sich gegen Schmierereien helfen. Gut: 24 h SO 36.