Rund um den Kurfürstendamm und Tauentzien

Funkturm

Bären am Kudamm

Eiermann-Glockenturm (Aug. 09)

Es gibt kein einziges Kaffe mehr am Kurfürstendamm - die Mieten sind zu teuer (Aug. 09)

(Aug. 09)

Berlinfoto - Kurfürstendamm - 03.12.2011

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Es wohnt sich gut am Kudamm. Man muss es nur bezahlen können. (Aug. 09)

Na, geht ja noch!

Dit steht ma doch ooch, oda?

Eines der schönsten Häuser am Olivaer Platz.

Auf

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Neubau des Kudammkaree (Mai 02)

Historische Straßenbeleuchtung: die elektrische Kohlebogenleuchte (Aug. 09)

Beinahe pleite gegangen

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Berlinfoto-Treptower-Spreeufer
Berlinfoto-Gedaechtniskirche
Berlinfoto-Gedaechtniskirche

Ach, ja: Der "Hohle Zahn" (Aug. 09)*

Ganz schön angenagt (Okt. 02)

Wasserklops auf dem Breitscheidplatz vor dem Europacenter (Aug. 09)

Kranzlereck - was haben diese verdammten Ketten nur aus dem Kudamm gemacht? (Sep. 09)

Einzig der Altberliner Biersaloon hat noch überlebt (Aug. 09)

Der Kurfürstendamm

Dreieinhalb Kilometer lang ist der Kurfürstendamm, vom Rathenauplatz (Grunewald) im Westen bis zur Gedächtniskirche.

Er wurde schon 1582 als Reitweg zwischen dem Stadt- und dem Jagdschloss Grunewald angelegt - von Kurfürst Joachim II. 1767 tauchte dann zum ersten Male auf einer Karte von Schmettau der Name "Churfürsten Damm" auf.

Otto von Bismark regte 1873 dann den Ausbau zu einer Prachtstraße an und 1875 wurde per Kabinetsorder die Breite mit 53 m festgeleg. 1886 war die Straße fertig. Bis zum Ersten Weltkrieg erfolgte der Ausbau zum Boulevard in rasantem Tempo.

Der Neue Westen entstand. Prachtvolle vornehme Wohnhäuser, Vergnügungsstätten (Lunapark), Kaffees (Café des Westens), Cabarets, Theater und Kaufhäuser und ein vergnügungssüchiges Leben prägten in der Weimarer Repubik den Begriff "Die Goldenen Zwanziger Jahre". Es war ein Aufbruch aus der alten Mitte mit der anderen Prachtstraße Unter den Linden.

Erste antisemitische Krawalle ("Kurfürstendamm-Krawalle") gab es 1931 und bedendeten das ausgelassene, freigeistige Leben. Zu den Olymipschen Spielen bekam der Boulevard noch mal ein internationales Flair, aber den Nationalsozialisten passte der Freigeist nicht.

Nach erheblichen Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg und im Zuge der Teilung der Stadt nach der Währungsreform 1948 wurde die "City West" zum Schaufenster West-Berlins im Kalten Krieg, zur Flaniermeile. Der Name "Ku'damm" wurde weltberühmt und zum Symbol für das Wirtschaftswunder.

Hier brummte das Leben. Oft schien es, als wenn sich alle West-Berliner an den Wochenenden unter die vielen Touristen mischen. Die vielen Kinos waren immer ausverkauft, in den Kaffees gab es keinen freien Stuhl. Kneipen und das Rotlichtmileu hatten Hochkonjuktur, eine Sperrstunde gab es nicht. Frühstüch gab es "leider nur bis 17:00 Uhr".

Der Unterschied zu den grauen Straßen Ost-Berlins konnte nicht größer sein und ließ die "DDR" (Springer brachte die mit den Anführungsstrichen zur Weißglut) wie ein armes Entwicklungsland der Dritten Welt aussehen.

Kunst am Kudamm (Aug. 09)

Bekannte Namen am Kurfürstendamm

Berlinfoto-Treptower-Spreeufer

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Kein besonders Motiv, aber das Licht hat was...(Aug. 09)

Tauentzien

Berlinfoto-Gedaechtniskirche
Berlinfoto-Gedaechtniskirche
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Berlinfoto-Treptower-Spreeufer
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Berlinfoto-Treptower-Spreeufer
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Berlinfoto-Treptower-Spreeufer
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Berlinfoto-Gedaechtniskirche
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Berlinfoto-Gedaechtniskirche
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Kurfürstendamm

Der Evangelische Kirchenbauverein errichtete die ehemals monumentale Kirche mit ihren 5 Türmen in neuromatischen Stil, der letzte Schrei um 1885.

Kaiser Wilhelm II. erhöhte die Bedeutung des Baues indem er sie dem Gedächtnis von Kaiser Wilhelm I. widmete - nomen est omen.

Am 23. November 1943 wurde die Kirche bombardiert und brannte aus.

Die Alliierten mochten die Ruine nicht. Sie sahen darin den deutsch-wilhelminischen Nationalstolz und die Reste verfielen bis 1956.

!957 gewann Egon Eiermann (u. a. "Langer Eugen", Bonn) den Wettbewerb und wollte alles abreißen. Die Berliner gingen dagegen auf die Straße und jeder erzählte "Eiermann-Witze".

1961 wurde das lange von beiden Seiten umstrittene Ensembel dann eingeweit.

Der Trum wird jetzt restauriert. Die Arbeiten sollen Ende 2012 fertig gestellt sein. Wer´s glabt wird seelig!

Um 1900

Angestrahlt (Aug. 09)

So. Jetzt bleiben alle 5 Fotos drin! (Apr. 07)

Immer noch das größte Kinos Berlins (Sep. 09)

Europacenter (Aug. 09)

Ranke- Ecke Tauentzienstraße (Aug. 09)

Allein in der Großstadt... (Okt. 02)

Das war mal ein Kino (Aug. 09)

* Aufnahmedatum in Klammern: Die Änderungen im Stadtbild sind einfach zu schnell...

Nach dem Mauererfall verzog sich das bunte Leben neugierig in Richtung Ost. Prenzelberg, Oranienburger Straße, Friedrichstraße und der neue Potsdamer Platz waren plötzlich "In".

Ein Kino nach dem anderen schlossen, die Kneipen gingen ein, "Matrazen-outlets" verdrängten sogar Boulettenbrater oder Internetbuden machten dadrin auf.

Der Trend scheint beendet. Jetzt wird der Boulevard immer mehr zur exklusiven Einkaufsstraße. Die Bilder weiter unten zeigen es.

Gemunkelt wird seit langem von Russen, die mit Plastiktüten voller großer Dollarnoten ankommen uns alles aufkaufen.

Nicht nur, was in den Auslagen des mittleren und oberen Kudamms zu sehen ist, sondern gleich die ganzen Immobilien mit.

Kurios...

...ist die Numerierung der Häuser am Kurfürstendamm. Wer da eine Hausnummer auf blauen Dunst sucht, ist verloren.

Es fängt schon mal gut an - mit der Nr. 11 am alten Gloriapalast (der Marmorpalast gegenüber hat die Nr. 236), zählt dann hoch bis Halensee und auf der Südseite wieder zurück bis zur Rankestraße. Nur die Nummern 77-89 hat es nie gegeben. Am Lehniner Platz folgt auf Nr. 76 die Hausnummer 90. Und das mitten in Preußen...

Alles was teuer ist

Berlinfoto-Gedaechtniskirche

Dia von 1969 noch mit der Fußgängerbrücke zum Europacenter

Das Elefantentor des Zoologischen Gartens (Apr. 10)

Eine gute Idee damals (2001): Die bemalten Buddy Bären (Okt. 02)

Berlinfoto-Gedaechtniskirche
Berlinfoto-Gedaechtniskirche
Berlinfoto-Gedaechtniskirche
Berlinfoto-Zoofenster

Der eingrüstete Turm der Gedächniskirche ifür die Generalüberholung des der Witterung ausgesetzten Gemäuer m Okt.2011

Der Breitscheidplatz mit eingerüsteten Turm und dem Zoofenster (Okt. 2011)

Zoofenster. Geht es noch hässlicher? (Okt. 2011)

Hübsch baut man in Berlin, hüsch hässlich!

Das Zoofenster sieht aus, als hätten die Architekten in der Ausbildung nur Logosteine zur Verfügung gehabt. Noch hässlicher und kantiger kann man kaum bauen. Das sich die Stadt das gefallen lässt, ist ein Skandal. Und in den Kasten zieht eines der renomiertesten Hotels, das Waldorf Astoria, ein? Leiden die auch schon an Geschmacksverirrungen?

Entworfen hat den Kasten Professor Christoph Mäckler wohl nur unter Kosten-/Nutzenaspekten unter Auslassen jeder ästethischen Gesichtspunkten. Waldorf Astoria nutzt die ersten 15 Stockwerke und die Etagen von 22 bis 31. 232 Zimmer und Suiten wird es geben. Das Haus ist 118 m hoch.

Berlinfoto-Gedaechtniskirche

Hochhaus für Gottes Bodenpersonal? Nein, nur das Baugerüst - bis Ende 2012 (Aug. 2011)

Berlinfoto-Zoofenster

Doch. Auf der Südwestseite! (Aug. 2011)