
Eine unwahrscheinliches Land!
Tschuldigung:
Richtige Baustelle!
Stand: 05.2006
Städte in Bangladesh: Rashaji und Santahar im Westen des Landes - puh!
Rashaji
Höhere Töchter beim Ausflug im Zoo von Rashaji - schwierig zu fotografieren
Das Foto oben ist auch einer der einzigen Lichtblicke in der Stadt
Hier am Unterlauf der Flüsse kommen die Wassermassen der gesamten Himalayaregion vorbei und reißen regelmäßig die Uferbefestigungen weg. Dabei braut das übervölkerte Land jeden Quadratkilometer. So wird mit großem Aufwand hier gebaut. Man bedenke, dass es im ganzen Land keine Steine gibt!
Haute Cousine - Lost in Rashaji
Nach 3 Trinkkokosnüssen und 2 Paketen Keksen denn Tag über kann man machen was man will: man bekommt hunger. Aber Domenique war vier Jahre im Land und kannte sich aus. Der Fahrer war nicht zu sehn also rein in eine der tausend Fahrradrikshas und die Fahrt durchgestanden - im wahrsten Sinne des Wortes. Man sitzt ja nicht auf der schräg abfallenden Bank in einer Riksha, man steht um mit dem ganze Körpergewicht den Schwerpunkt des Gefährtes so weit wie möglich nach unten zu bringen. Und schon war man 10 Cent los.
Der Chinese hatte sein Reataurant auf einem Hinterhof. Es hatte die Ausmaße einer Turnhalle oder eines Kinosaales für 2000 Person. Der Laden war stockdunkel und nicht zu überblicken. Von der Decke baumelten rote und gelbe Glühbirnen. Ohne Feuerzeug war die Karte nicht zu lesen. Auch nicht schlimm, denn sie war ausschließlich in Urdu verfasst. Der Raum war knacke voll.
Die uns gesandte Bedienung sprach natürlich englisch und so war das tötliche Glas mit Wasser und Eiswürfel von vorn herein zu verhindern und Cola kam in der Flasche. Dom meinte, wie immer seinen die Portion sehr klein und es wurden 4 scharfe Gerichte bestellt und geteilt. Es war so dunkel, dass eh nichts zu sehen war und nicht zu letzt durch die Schärfe gab es keinen Unterschied im Geschmack, ob Reis oder Nudel und Huhn war sowieso überall drinn.
Der Chef kam selber zu abkassieren. Er hätte einem europäischen Märchenbuch entsprungen sein könne, so klischehaft sah er mit Zopf und dünnem Hängebart aus. Er war der Einzig, der keine Mühe hatte, bei der Beleuchtung die Farbe der Takka scheine zu erkennen.
Auf meine Frage an Dom, warum zum Teufel es denn hier so dunkel sein müsse, grinste er und zog die starke Taschenlampe heraus, legte sie auf den Boden und schaltete sie ein. Die Wirkung des Lichtes war verblüffend: Tausende von Ratten wuselten ziellos durcheinander und aus jeder Ecke kamen die Bedienstesten angerannt und schmissen uns raus.
Weder vorher noch nachher hat der Autor je wieder auch nur ansatzweise so viele Ratten auf einem Haufen gesehen.
Santahar, Hauptbahnhof
Und das Ziel der Reise. Der kleine Bau in der Mitte des Bildes mit der Air Condition über der schweren Eisentür beherbergt die Telekommunikationseinrichtung der Bangladesh Railway
Bangladesh, up county. Da sollte man schon einige Erfahrung aus anderen asiatischen Ländern mitbringen. Ganz schon hart das Leben hier draußen.
Wer hier geboren wird: wie will er den Ausbruch aus dem Kreislauf der Armut je schaffen?
Typische Straßenszene. Hupen zweglos.
Santahar, Hauptbahnhof: Freundliche Händler zwischen den Gleisen mit der einzigen Erfrischung die gefahrenlos zu geniesen ist. Garantiert gesünder als eine im braunen Eis aus gefrohrenem Gangeswasser gekühlte Cocaflasche
Die Freundlichkeit ist wunderbar!
Hauptgleis mit Dienstwagen
Ja, da fährt wirklich ein Zug und die Schranke geht auch wirklich runter. Und wenn kein Cyclon kam steht auch der Strommast noch.
Ein Problem gab es hier für Europäer: Eine Übernachtung war ummöglich.
Santahar, Hauptbahnhof: Normal, oder?
Khulna-Dhaka
Saidpur